Chromatieren

Chromatierungen sind anorganische, nichtmetallische Schutzschichten und im Gegensatz zu Passivierungen Cr (VI)-haltig.

Beim Chromatieren wird der Grundwerkstoff – meist Zink oder Aluminium, aber auch Magnesium – mit Hilfe von Chromsäure angelöst. Die so aus dem Grundwerkstoff gelösten Metallionen werden in die Chromatschicht eingebaut. Ein hoher Korrosionsschutz und verbesserte Haftmöglichkeiten zeichnen die entstandene Chromatschicht aus. Chromatiert wird am Gestell oder im Korb.

  1. sehr guter Korrosionsschutz
  2. dekoratives Aussehen
  3. andere Farbmöglichkeiten als mit Passivierungen (gelb, schwarz)
  4. guter Haftgrund für Lacke und Farben, v. a. bei Aluminium
  5. für Gestell- und Korbware

Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen (EU Altautoverordnung, RoHS Richtlinie) dürfen Chromatierungen, die krebserregende, Cr (VI)-Verbindungen enthalten, seit dem 01.Juli 2007 in der Automobilindustrie und vielen anderen Bereichen nicht mehr verwendet werden. 

  • Maschinenbau
  • Militär
  • teilweise noch bei LKW

Michael Kolb

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