6 Tipps für stahlverarbeitende Unternehmen vor der Applizierung von Zink-Nickel

  1. Involvieren Sie Ihren Beschichter frühzeitig in den Entwicklungs- und Konstruktionsprozess. Dies gilt besonders bei komplexen Bauteilen und aufwendigen Wertschöpfungsprozessen. Eine frühzeitige Einbindung eines Beschichtungspartners mit langjähriger Erfahrung ermöglicht es, Wertströme von Anfang an zu optimieren.
  2. Vermeiden Sie schöpfende, luftblasenbildende Konstruktionen sowie Konstruktionen mit Spalten und Materialdopplungen.
  3. Wenn Sie Passmaße mit engsten Toleranzfeldern im µm-Bereich voraussetzen, dann empfehlen wir, dass Sie mit Ihrem Beschichtungspartner im Vorfeld wichtige Rahmenbedingungen klären. In diesem Gespräch können die Vormaßtoleranzen festgelegt werden, so dass Ihre Bauteile im Anschluss an die mechanische Bearbeitung und die Beschichtung zeichnungskonform sind.
  4. Bei Schweißkonstruktionen sollten Schweißtrennmittel und Oxidationsprodukte aus dem Schweißprozess abgestimmt werden auf die Vorbehandlung des Beschichters. Andernfalls könnte es zu Schichthaftungsproblemen und Fehlstellen kommen.
  5. Bei vergüteten und hochfesten Stahlbauteilen ist im Vorfeld die Vorbehandlung bzw. nach der Beschichtung darauf zu achten, dass es zu Wasserstoffversprödung kommen kann. Dann sollten in Abstimmung mit dem Beschichter geeignete Maßnahmen getroffen werden, um Wasserstoffversprödung zu vermeiden, die sonst zum Bauteilversagen führen könnte.
  6. Um einen hohen Korrosionsschutz der Bauteile zu gewährleisten, sollte Ihr Beschichter für eine gleichmäßige Schichtdickenverteilung Sorge tragen, z. B. mittels Innenanodentechnik.

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