02.04.2013

Auf der Suche nach Rendite… Sie auch?

Sie sind im Zuge der derzeitigen globalen Wirtschaftssituation dazu angehalten, sich um Partner zu bemühen, die nicht nur eine gute Lieferperformance bieten, sondern auch mit Ihnen daran arbeiten, die Rendite zu erhöhen? Hier ein Beispiel zur Reduzierung von Prozesskosten, das erste Ansätze bietet, gemeinsam mehr Umsatz bei weniger Kosten zu erzielen.

Sicherlich wird auch in Ihrem Haus IHR Lieferant der Wahl nicht nur nach Lieferperformance, Qualität und Preis bewertet, sondern auch hinsichtlich seiner Innovations-, Improvisations- und Kooperationsfähigkeit bei kniffeligen Aufgabenstellungen. Kurzum ein Partner, der jenseits seiner originären Dienstleistung kontinuierlich Optimierungspotentiale für Sie schafft. Wunschvorstellung oder Realität? Entscheiden Sie anhand des folgenden Beispiels selbst:

Mit einem namhaften Optikunternehmen wurde im Zuge unseres kontinuierlichen Verbesserungsprozesses nach Optimierungspotentialen in unserer und deren  Wertschöpfungskette gesucht. Das Unternehmen ließ bereits längere Zeit Vorschraubobjektivringe für hochwertige Kameras von uns mit Schwarzchrom beschichten. Die Oberfläche war für sie das Mittel der Wahl, da Schwarzchrom einen sehr guten Verschleißschutz bietet, auch wenn die Gewinde der Objektivringe oft herein- und herausgedreht werden. Zudem sorgt Schwarzchrom auch für eine hohe Passgenauigkeit der Feingewinde. Weil man mit der Beschichtung sehr zufrieden war, wurde gemeinsam nach anderen Ansätzen für Verbesserungen gesucht. So wurde ein Projekt zur Wertstromoptimierung gestartet.

Die aufwendige Verpackung als "Rendite-Killer"
Bei gegenseitigen Besuchen gerieten dann schnell die Verpackungsabläufe als verbesserungsfähig ins Blickfeld. Für die bisherige Verpackung wurden die Objektivringe einzeln in Blister gelegt und jeweils mit Papierzwischenlagen voneinander getrennt. Das war aufwendig und verursachte zudem recht viel Abfall. Bei der Suche nach einer besseren Lösung zeigte sich schnell die Schrumpftechnik, im Fachjargon "Sleeven" genannt,  als viel versprechender Ansatz.

Die Lösung zu einer kniffeligen Aufgabenstellung
Bei der neu entwickelten Verpackung werden die Objektivringe zu je 26 Stück gestapelt. Dann wird eine Folie über den Stapel gezogen. Auf einer eigens dafür vorgesehenen Vorrichtung können Ringe nun in verschiedenen Durchmessern gestapelt werden. Die Vorrichtung mit den fertigen, folierten Stapeln wird dann in einen Apparat geschoben, in dem die Folien bei 130°C gesleevt, also geschrumpft, werden. Dieses Verpackungsverfahren sorgt für sicher verpackte Ringe, die direkt lagerichtig und automatisch zugeführt werden können und sparen dadurch Aufwand sowie Zeit beim Handling. Außerdem sind die Ringe im Gegensatz zu der vorigen Version mit den Papierzwischenlagen staub- und fusselfrei. Dies ist bei den empfindlichen Objektivringen nicht unerheblich, denn Bauteile für die Optikindustrie erfordern stets absolute Sauberkeit.

Mehr Rendite auf beiden Seiten
Der Kunde konnte dank der kostengünstigeren und weniger zeitintensiven Weiterverarbeitung eine deutliche Renditeverbesserung verzeichnen und zugleich eine beständigere Qualität garantieren. Und bei der Holzapfel Group wurden durch die Lösung ebenfalls manuelle Arbeiten deutlich reduziert. Somit konnte für beide Seiten eine lukrative Win-Win-Situation geschaffen werden.

So macht die Reduzierung von Prozesskosten beiden Seiten Spaß
Sie haben einen ähnlichen Anwendungsfall (wenn gleich auch aus einer anderen Branche), suchen nach einer Lösung die Ihnen einen klaren Wettbewerbsvorteil verschafft und wollen Ihren Fall bei uns einmal offen zur Diskussion stellen? Dann kontaktieren Sie uns bitte hier.


Bitte senden Sie mir künftig weitere Informationen zu diesem Thema.

So aufwendig wurden die Ringe früher verpackt: Sie wurden einzeln in Blister gelegt und mit Papierzwischenlagen getrennt.

Auf dieser Vorrichtung werden die Ringe übereinander gestapelt. Dabei können fünf verschiedene Durchmesser für Ringe unterschiedlicher Größen eingestellt werden.