Automotive

Anhand von fünf Beispielen stellen wir Ihnen komplette Lösungsansätze für die Automobil-Branche vor

Sinter Surface Solutions

Aufgabenstellung

Sinterwerkstoffe müssen vor dem Beschichten imprägniert werden. Denn sintermetallurgisch hergestellte Konstruktionsteile nehmen mit ihrer schwammartigen Struktur die bei der Veredelung verwendeten Flüssigkeiten auf und geben diese zeitversetzt wieder ab (so genanntes „Bleed out“). Bei galvanischen Beschichtungen wie etwa Zink- oder Zinklegierungsverfahren lagern sich dadurch oft Salze auf der Oberfläche ab. Dann greifen die meist basischen Stoffe die Überzugsmetalle an und sorgen lokal für Korrosion und/oder optische Imperfektionen.

Lösung mit Mehrwert

Die Holzapfel Group hat mit Sinter Surface Solutions ein Verfahren entwickelt, welches das Fehlerbild des Bleed Out zuverlässig verhindert. Die  Komplettlösung aus Imprägnierung und Beschichtung wurde vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA mit dem Preis „Oberfläche 2012 in Silber“ ausgezeichnet. Auch den von den DGO-Bezirksgruppen Sachsen und Thüringen verliehenen „Leipziger Galvanopreis 2013“ hat das Verfahren erhalten.

Interessant für

Automobilindustrie (z. B. Getriebeteile (Ringe, Naben, Kupplungskörper), im Motorraum (Zahnräder, Lagerdeckel, Kettenräder), im Bereich des Lenksystems (Kolben, Führungen)

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Vorteile für den Kunden

Imprägnierung und Beschichtung der Sinterwerkstoffe erfolgen aus einer Hand, somit entfallen Transport- und Logistikkosten und alle Prozessschritte werden mit nur einem Ansprechpartner abgewickelt. Zudem werden beide Bearbeitungsschritte optimal aufeinander sowie auf das Sinterwerkstück abgestimmt.